Produktbeschreibung
Ozon weist eine hohe Löslichkeit in Wasser auf, wobei die Löslichkeit bei 20 °C etwa 13-mal höher ist als die von Sauerstoff (etwa 0,35 g/L). Die resultierende wässrige Lösung wird allgemein als „Ozonwasser“ bezeichnet. Obwohl Ozon in Wasser etwas stabiler ist als in seiner gasförmigen Form, sollte es dennoch in einer kühlen, dunklen Umgebung gelagert werden, wo es bei unter 4 °C mehrere Stunden wirksam bleiben kann.

Eigenschaften
| Schmelzpunkt | 193℃ |
| Siedepunkt | -110℃ |
| Dichte | 1,46 g/cm3 |
| Dampfdruck | 55 kPa bei -12℃ |
| Löslichkeit | leicht löslich in H₂O |
| Form | blaues Gas |
| Farbe | Blauer oder violett-schwarzer Feststoff oder instabiles farbloses Gas oder dunkelblaue Flüssigkeit |
| Geruch | Stechender Geruch, wahrnehmbar bei 0,01 bis 0,04 ppm; scharfer unangenehmer Geruch bei 1 ppm |
| Geruchsschwelle | 0,0032 ppm |
| Wasserlöslichkeit | 570 mg/L bei 20℃ |
| Expositionsgrenzwerte | TLV-TWA 0,1 ppm (~0,2 mg/m3) (ACGIH, NIOSH und MSHA), 0,2 ppm (~0,4 mg/m3) (OSHA); IDHL 10 ppm (NIOSH). |
| Stabilität: | Instabil – kann spontan und heftig zu Sauerstoff zerfallen. Mischungen mit einem mäßigen Partialdruck von Ozon sowie reines Ozon selbst bei niedrigen Drücken sind potenziell explosiv. Kann sehr heftig mit brennbaren Stoffen und Reduktionsmitteln wie organischen Substanzen reagieren. Selbst kleine Mengen organischen Materials, wie Spuren von g |
| LogP | -0,87 bei 20 °C |
| EPA-Stoffregister-System | Ozon (10028-15-6) |
| RIDADR | 1956 |
| OEL | Deckelwert: 0,1 ppm (0,2 mg/m³) |
| Gefahrenklasse | 2.2 |
| Gefahrstoffdaten | 10028-15-6 (Gefahrstoffdaten) |
| Toxizität | LC50 inhal (Ratte) |
| 4,8 ppm (4 h) | |
| PEL (OSHA) | |
| 0,1 ppm (0,2 mg/m³) | |
| TLV-TWA (ACGIH) | |
| 0,1 ppm (0,2 mg/m³) | |
| STEL (ACGIH) | |
| 0,3 ppm (0,6 mg/m³) | |
| IDLA | 5 ppm |
Produktverwendung
Ozon bietet ein breites Anwendungsspektrum. In der Wasseraufbereitung dient es als wirksames Desinfektionsmittel für Trinkwasser und bietet eine sicherere Alternative zu Chlor, wobei die Bildung krebserregender Nebenprodukte vermieden wird. Es eignet sich auch zur Behandlung von Industrieabwässern aus Färbe- und pharmazeutischen Prozessen sowie von städtischen Abwässern, indem es zur Entfärbung und zum Abbau von Schadstoffen beiträgt. Darüber hinaus kann Ozon die Wasserqualität in Aquakultursystemen verbessern.
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