Produktbeschreibung
DTPMPA wird häufig als Kesselsteininhibitor in Umlaufkühlwasser- und Kesselwasseraufbereitungssystemen eingesetzt. Es eignet sich besonders für alkalisches Umlaufkühlwasser, wo es wirksam funktionieren kann, ohne dass eine pH-Wert-Anpassung erforderlich ist. Es wird auch als Kesselsteininhibitor in Ölfeld-Injektionswasser, Kühlwasser und Kesselwasser mit hohen Gehalten an Bariumcarbonat verwendet.
Bei alleiniger Verwendung oder in compoundierten Formulierungen erfordert DTPMPA keinen Zusatz eines Dispergiermittels und führt dennoch zu sehr geringen Mengen an Schlamm- und Ablagerungsbildung. Darüber hinaus kann es als Peroxidstabilisator, Chelatbildner in der Textildruck- und -färberei, Pigmentdispergiermittel, Stabilisator für die Sauerstoffdelignifizierung, Spurenelementträger in Düngemitteln und Betonzusatzmittel verwendet werden.
Es wird auch häufig in der Papierherstellung, Galvanotechnik, Metallbeizerei und Kosmetik eingesetzt. Darüber hinaus kann es als Stabilisator für oxidierende Fungizide dienen.

Eigenschaften
| Siedepunkt | 1003,3±75,0 °C (vorhergesagt) |
| Dichte | 1,35 (50 % wässrig) |
| Dampfdruck | 0 Pa bei 25 °C |
| Lagertemperatur | Hygroskopisch, -20 °C Gefrierschrank, unter Inertatmosphäre |
| Löslichkeit | Wässrige Base (schwer löslich), Wasser |
| Form | Öl |
| pKa | 0,59±0,10 (vorhergesagt) |
| Farbe | Blassgelb bis Braun |
| Wasserlöslichkeit | 500 g/L bei 25 °C |
| BRN | 2068968 |
| InChI-Schlüssel | DUYCTCQXNHFCSJ-UHFFFAOYSA-N |
| LogP | -3.4 |
| CAS-Datenbank-Referenz | 15827-60-8(CAS-Datenbankreferenz) |
| EPA-Stoffregistrierungssystem | Phosphonsäure, [[(Phosphonomethyl)imino]bis[2,1-ethandiylnitrilobis(methylen)]]tetrakis- (15827-60-8) |
| Gefahrensymbole | Xi,C |
| Risikosätze | 36/37/38-51/53-41-37/38 |
| Sicherheitssätze | 26-36-33-28-23-16-9-39 |
| RIDADR | UN 1789 8/PG 2 |
| WGK Deutschland | - |
Produktverwendung
DTPMPA ist ein hervorragender Korrosions- und Kesselsteininhibitor für Umlaufkühlwasser- und Kesselwassersysteme. Es ist besonders geeignet für geschlossene Kreislaufsysteme wie Aschespülwasser in Kraftwerken sowie für alkalisches Umlaufkühlwasser, wo es wirksam als Kesselstein- und Korrosionsinhibitor fungiert, ohne dass eine pH-Wert-Anpassung erforderlich ist.
Es kann auch als Kesselstein- und Korrosionsinhibitor in Ölfeld-Injektionswasser, Kühlwasser und Kesselwasser mit hohem Bariumcarbonat-Gehalt verwendet werden. Darüber hinaus dient es als Stabilisator für Fungizide auf Peroxid- und Chlordioxidbasis.
Bei alleiniger Verwendung oder in Mischformulierungen ist die Zugabe eines Dispergiermittels nicht erforderlich, und es werden dennoch sehr niedrige Werte der Schlamm- und Ablagerungsbildung beibehalten.
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